Die Geschichte der Springer Fachmedien München GmbH

Von innovativen Gründern, guten Ideen und erfolgreichen Konzepten

Unternehmerische Erfolgsgeschichten beginnen immer mit einem klugen und innovativen Kopf, einer guten Idee und einer professionellen Umsetzung. Auf gleich drei kluge Köpfe und viele gute Ideen gründet sich der Erfolg der Springer Fachmedien München GmbH, deren Wurzeln bis ins Jahr 1935 zurückreichen.

Schon damals stand das Automobil als Symbol für eine wachsende Mobilität und prägte das Straßenbild. Mit dem Plan, die wachsenden Verkehrsverwaltungen mit praxisgerechten behördlichen Formularen zu unterstützen, wurden die Wurzeln für eine Unternehmensgeschichte gelegt, die am 13. September 1935 mit der Gründung des Verlags Heinrich Vogel ihren Anfang nahm. Schnell entwickelte sich die Ursprungsidee zu einer Erfolgsgeschichte. Parallel dazu entwickelte der Verlag weitere Titel und Konzepte rund um die Themen Verkehr und Logistik, womit Stück für Stück das Gesamtwerk aufgebaut wurde, das bis heute mit den Namen Heinrich Vogel verbunden wird.

1946 erscheint die VerkehrsRundschau als erste Fachzeitschrift in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg. Nur vier Jahre später gründet Heinrich Vogel die Bayrische Landesverkehrswacht und macht das Thema Verkehrssicherheit zum inhaltlichen Schwerpunkt des Verlages.1970 wird der Fachverlag an die Bertelsmann AG verkauft. Mit zahlreichen Fachzeitschriften wie VerkehrsRundschau, Gefahrgut, TruckMarket, Trucker, Verkehrsdienst, Omnibusrevue, Bus Aktuell, Fahrschule, Fahrlehrerbrief und Taxi werden bis heute wichtige und zielgenaue Orientierungshilfen für Güterverkehr, Personenverkehr, Touristik und Logistikbranche geboten.

Im Bereich Verkehrserziehung umfasst das Spektrum maßgeschneiderte Lern- und Lehrmittel für Eltern, Kindergärten, Schulungen, Erwachsene und Senioren. Darüber hinaus bietet der Verlag als Komplettanbieter alle Produkte, die eine Fahrschule für den Ausbildungsbetrieb benötigt – vom Formular und Verwaltungsprogramm bis zum Dachschild. Lernmaterialien in zahlreichen Fremdsprachen und das Prüfungstraining auf www.fahren-lernen.de komplettieren das Angebot.

Gut zwanzig Jahre nach dem Start des Heinrich Vogel Verlags beginnt in München eine vergleichbare Erfolgsgeschichte. 1954 stellen sich Herbert Bartsch und Dr. Max Haug mit einer Fachzeitschrift der Herausforderung, die betriebswirtschaftlichen und insbesondere die steuerlichen Probleme des Kfz-Handels und –Handwerks aufzuarbeiten. Das von dem Wirtschaftsprüfer und dem Steuerberater ins Leben gerufene Medium „Geschäfts- und Steuerpraxis“ gewinnt schnell an Abonnenten und Bedeutung. Die jahrelange Erfahrung von Herbert Bartsch im Fachverlagswesen als Fachprüfer und Verlagsleiter kommen der neuen Zeitung ebenso zu Gute wie die steuerlichen Fachkenntnisse von Dr. Max Haug. Schon in den ersten Jahren wird deutlich, dass man den Lesern ein breiteres Angebot an Informationen bieten muss. 1957 entsteht so aus der „Geschäfts- und Steuerpraxis“ das Autohaus, das noch im gleichen Jahr zum offiziellen Organ des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e. V. (ZDK) avanciert.

1995 verkauft Herbert Bartsch den Verlag an die Bertelsmann Fachinformation GmbH, die in den Folgejahren das Portfolio an Zeitschriften weiter ausbaut. 1995 erscheint die erste Ausgabe der Autoflotte. Erstmals wendet sich damit ein Fachmagazin an die wachsende Zielgruppe der Flottenmanager. Nur zwei Jahre später folgt mit der AUTO SERVICE PRAXIS eine Fachzeitschrift für den Werkstattbereich. Mit dem Redaktionskonzept und der redaktionellen Qualität werden Maßstäbe gesetzt. Mehrfach werden Redakteure der AUTO SERVICE PRAXIS bei dem Fachjournalistenwettbewerb „Wort & Werkstatt“ ausgezeichnet. Heute umfasst das Medienspektrum neben vier Fachtiteln verschiedene Online-Portale, Informationsplattformen, einen eigenen WebTV-Bereich, Audio-CDs sowie weitere multimediale Angebote. Jüngstes Kind des Verlages ist die 2006 gegründete Zeitschrift GW-Trends, die sich auf die Besonderheiten des Gebrauchtwagengeschäftes konzentriert.

Im Zuge des Verkaufs von BertelsmannSpringer an die Investoren Cinven und Candover werden die beiden Münchener Fachverlage 2003 Teil von Springer Science+Business Media. 2005 verschmelzen die beiden inzwischen an einem Standort zusammengezogenen Verlage zur Springer Transport Media GmbH. Ergebnis ist ein doppelt schlagkräftiges Verlagshaus, dessen zahlreiche Fachpublikationen für einen qualifizierten Journalismus rund um die Kfz- und Nfz-Branche stehen.