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20. April 2018 Green Ranking 2018

Umweltranking: Scania, Volkswagen und Isuzu auf Platz 1
Schmitz Cargobull und Orbitak/Krone erhalten Innovationspreis
SAF bekommt Ehrenpreis der Jury

Der Scania R 500 Highline führt das Umweltranking 2018 an und erhält das Label „Green Truck 2018“. Das Prädikat „Green Van 2018“ für den umweltfreundlichsten Transporter geht an den Volkswagen Crafter. Den Titel „Green Light Truck 2018“ kann der Pick-up Isuzu D-MAX für sich entscheiden. Die Innovationspreise „Green Truck Innovation 2018“ und „Green Truck Future Innovation 2018“ entscheiden Schmitz Cargobull mit dem Smart Trailer sowie Orbitak/Krone mit dem Zustelldreirad RYTLE MOVR für sich. Zudem ehrt die Jury das Engagement von SAF für die THINK AHEAD-Kampagne.

München/Darmstadt. Mit den Labeln „Green Truck“, „Green Van“ und „Green Light Truck“ haben die Fachmagazine VerkehrsRundschau und TRUCKER unterstützt vom Antriebs- und Fahrwerktechnik-Hersteller ZF Friedrichshafen erneut die umweltfreundlichsten Nutzfahrzeuge des Jahres 2018 ausgezeichnet.

Sieger in der Klasse der Sattelzugmaschinen bis 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ist in diesem Jahr der Scania R 500 Highline mit einem Durchschnittsverbrauch von 24,92 Litern Diesel je 100 Kilometern und Treibhausgasemissionen (CO2e) in Höhe von 791 Gramm je Kilometer.

Mit dem Titel „Green Van 2018“ zeichnen die Magazine aus dem Verlag Heinrich Vogel dieses Jahr den Volkswagen Crafter 2.0 TDI aus. Der 3,5-Tonner setzt sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,7 Liter Diesel je 100 km (276 g CO2e/km) sowie 1,26 Tonnen Nutzlast bei einem Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern an die Spitze des Umweltrankings in der Klasse Transporter bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht.

Erstplatzierter bei den Light Trucks (Pick-ups), ist der Isuzu D-MAX Double Cab 4WD mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,18 Litern Diesel je 100 Kilometern und CO2e-Emissionen in Höhe von 291 Gramm je Kilometer sowie einer Nutzlast von 900 Kilogramm und 3500 Kilogramm Anhängelast.

Das komplette Ranking mit allen untersuchten Fahrzeugen in den genannten Klassen finden Sie unter www.verkehrsrundschau.de/umweltranking.

„Die Umweltlabel Green Truck, Green Light Truck und Green Van bieten den Fuhrparkmanagern in Industrie, Handel und Logistikdienstleistung sowie allen Berufskraftfahrern eine Orientierungshilfe für Kauf und Betrieb von umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen“, sagt Gerhard Grünig, Chefredakteur der Magazine VerkehrsRundschau und TRUCKER. „Die Auszeichnungen basieren auf unseren anerkannten Fahrzeugtests, deren Kriterien und Ergebnisse jederzeit von allen Beteiligten eingesehen werden können. Damit liefern wir in Zeiten eines gestiegenen Umweltbewusstseins und in einem Markt, dem der Carbon-Footprint immer wichtiger wird, ein zusätzliches Entscheidungskriterium beim Kauf“, so Grünig weiter.

Verbrauch und Effizienz entscheiden

Grundlage für die Bewertung der Umweltfreundlichkeit sind die Kraftstoffverbräuche innerhalb eines praxisnahen, standardisierten Fahrzeugtests und damit auch die Treibhausgas-Emissionen der Fahrzeuge. Je nach Fahrzeugkategorie werden außerdem die maximale Nutzlast beziehungsweise das Ladevolumen und die Verfügbarkeit von Spritsparfunktionalitäten wie Motor-Start-Stopp berücksichtigt. „Durch die Einbeziehung dieser Komponenten kann die Umweltfreundlichkeit in Verbindung mit der Effizienz des Fahrzeuges beurteilt werden“, erläutert Jan Burgdorf, Leiter des Test & Technik-Ressorts der Magazine VerkehrsRundschau und TRUCKER. Die Emissionen von Kohlendioxid werden als Kohlendioxidäquivalent (CO2e) angegeben. Dabei berücksichtigt das Umweltranking die CO2e-Emissionen inklusive der Kraftstoffproduktion (Well-to-Wheel), wie es in der DIN EN 16258 festgelegt ist.

Green Truck Innovation / Green Truck Future Innovation

2018 vergeben VerkehrsRundschau und TRUCKER zum dritten Mal die Preise „Green Truck Innovation“ sowie „Green Truck Future Innovation“. Diese Jury-Preise prämieren technische Lösungen, durch die sich Lkw und Nutzfahrzeuge umweltfreundlicher betreiben lassen. Kriterien für die Vergabe sind Verbesserungen, die zu einer Verringerung von Emissionen in den Bereichen Luftschadstoffe, Treibhausgase oder Lärm führen und/oder Transport- und Logistikkonzepte optimieren. Wichtige Faktoren sind nachweisbare beziehungsweise berechenbare Verbesserungspotenziale sowie die Praxistauglichkeit. Mit diesen Auszeichnungen sollen aktuelle, wie auch in die Zukunft gerichtete Innovationen geehrt werden.

Die Fachjury besteht aus:

-          Prof. Dr. Markus Lienkamp, TU München, Fakultät für Maschinenwesen / Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik

-          Martin Schmied, Leiter Abteilung I 3 „Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung, Umweltbundesamt (UBA), Dessau

-          Dipl.-Ing. Dieter Roth, Senior Manager Business Development, TÜV SÜD Auto Service GmbH, Regensburg

-          Jochen Quick, Unternehmer und Präsident des Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V., Bonn

-          Dipl.-Red. Jan Burgdorf, Leiter des Ressorts Test & Technik, VerkehrsRundschau/TRUCKER, München

-          Dipl.-Ing. Gerhard Grünig, Chefredakteur, VerkehrsRundschau/TRUCKER, München

Die Preisträger 2018

Kategorie 1 - bereits realisierte Innovation
Platz 1 der „Green Truck Innovation“ geht an Schmitz Cargobull für den Smart Trailer. Diese vernetzte Transportlösung besteht aus Trailer plus Kühlmaschine, inklusive Trailer Telematik-System „TrailerConnect“ - bestehend aus Hardware (Steuergerät nebst Sensorik) sowie verbundenen Dienstleistungen (Datenübermittlung, Hosting, Visualisierung via Internetportal oder Datenübermittlung via Schnittstelle). Mit der Kombination rücken Ladung und technischer Status des Transportmittels in den Vordergrund. Durch die Integration vieler Komfortfunktionen, einen eigenen W-LAN-Router und die Steuerung via beSmart-App, Portal 2.0 oder Kühlgerätedisplay werden Fahrer und Flottenmanager unterstützt. Die Sicherheit wird verbessert, für Werkstätten vereinfacht sich die Diagnose.

Kategorie 2 – Innovationen mit Zukunftspotenzial
Platz 1 der „Green Truck Future Innovation“ geht an Orbitak/Krone für den RYTLE MOVR, ein vernetztes Konzept für die City-Logistik. Das Lastenrad MOVR fährt die letzte Meile umweltfreundlich und leise und befördert Transportboxen nahezu emissionsfrei von City HUBs zum Ziel. Der MOVR kann maßgenormte Wechselboxen oder Europaletten aufnehmen. Das Lastenrad startet optional mit Anfahrhilfe. Auf der Mittelstrecke unterstützt ein E-Motor mit bis zu 25 km/h. Erfolgreiche Pilotprojekte zeigen, dass das RYTLE-Konzept wirtschaftlich und ökologisch erfolgreich ist.

Ehrenpreis der Jury – Ganzheitliches Konzept für Umweltschutz und Mitarbeiterförderung
Die Jury „Green Truck Innovation“ vergibt 2018 zusätzlich einen Ehrenpreis an SAF für die THINK AHEAD-Kampagne. Mit unserem Programm betreibt SAF konkrete CO2 Kompensationsprojekte, fördert sozial benachteiligte Menschen und gezielt die Gesundheit von Mitarbeitern, spart Energie und CO2 in der Produktion und liefert gewichts- und damit kraftstoffsparende Produkte, die in der Entsorgung möglichst wenig Problemstoffe beinhalten. Konkrete Maßnahmen beinhalten unter anderem Veranstaltungen von Kinder-Akademien, die Förderung diverser sozialer Projekte, Baumpflanzaktionen, die Reduzierung von Abfall sowie Leichtbau.

Vergabe des Umweltlabels in Darmstadt

Die feierliche Auszeichnung der diesjährigen Sieger des Umweltrankings erfolgt im Rahmen des exklusiven „Transport Manager Dinners“ am 16. April im „darmstadtium“ in Darmstadt. Bei der Abendveranstaltung, zu der Fuhrpark- und Transportlogistik-Verantwortliche aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung geladen sind, nehmen Vertreter der fünf Sieger-Unternehmen die begehrten Umweltauszeichnungen entgegen. Das 7. Transport Manager Dinner findet am Vorabend der 9. Fachkonferenz „Lkw und Fuhrpark“ statt, die von der VerkehrsRundschau und dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd veranstaltet wird. Auf der Fachkonferenz am 17. April in Darmstadt liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt auf den Themen Digitalisierung, Mobilität in Innenstädten und Fuhrparkmanagement. Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.verkehrsrundschau.de/events.

Martin Leissl/VerkehrsRundschau

20. April 2018 VerkehrsRundschau verleiht VR-Awards

Das Fachmagazin hat zum ersten Mal die VR-Awards in den Kategorien Ausbildung, Digitalisierung und Umweltschutz sowie einen Publikumspreis vergeben.

München. Die VerkehrsRundschau hat am Donnerstag, 1.3.2018, zum ersten Mal die VR-Awards verliehen. Auf der VerkehrsRundschau-Gala im Hotel Bayerischer Hof in München hat das Fachmagazin Transport- und Logistikunternehmen ausgezeichnet, die im Jahr 2017 in den Kategorien „Ausbildung und Karriere“, „Digitalisierung“ oder „Umweltschutz“ besondere Leistungen gezeigt oder eine besonders innovative Idee umgesetzt haben. Außerdem haben die Gäste der Gala noch den Sieger in der Kategorie „Publikumspreis“ gewählt.

Weigand gewinnt Ausbildungspreis

Sieger in der Kategorie Ausbildung und Karriere ist Weigand Transporte aus Sittensen-Lengenbostel. Die VerkehrsRundschau ehrte das Familienunternehmen für ihr fortschrittliches Ausbildungskonzept, das Theorie und Praxis erfolgreich verknüpft und eine persönliche Betreuung der Azubis in den Vordergrund stellt. Nominiert waren außerdem die Nord-Spedition aus Großenwiehe und die Spedition Alfred Schuon aus Haiterbach.

Digitalisierungs-Preis geht an Rüdinger Spedition

Der VR-Award in der Kategorie Digitalisierung geht an die Rüdinger Spedition. Das Krautheimer Unternehmen hat durch seine Digitalisierungsstrategie konsequente Transparenz für seine Kunden geschaffen: von der (Preis-)Anfrage über die Abholung bis zur Avisierung. Unter die drei Nominierten haben es in diesem Bereich außerdem die Unternehmen Otto Bächle aus Villingen-Schwenningen und Steinbach aus Bayreuth geschafft.

Wildt Spedition holt den Preis für Umweltschutz

In der Kategorie Umweltschutz konnte die Wildt Spedition die Fachjury von ihrem Gesamt-Umweltkonzept für den neuen Firmensitz überzeugen: Es reicht unter anderem von der Nutzung von Regenwasser über Einspeisung der Abwasser in eine biologische Kläranlage bis zur Erzeugung von Photovoltaikstrom und Nutzung des Stroms in Elektrofahrzeugen beim Umschlagbetrieb. Wildt hat sich gegen die Nominierten Ludwig Meyer aus Friedrichsdorf und Verbio Vereinigte BioEnergie aus Leipzig durchgesetzt.

Publikum stimmt für Koch International und die Alarmplane

Den Publikumspreis haben Koch International und das Start-up Alarmplane.de für einen leichten und wirkungsvollen Diebstahlschutz – die sogenannte Alarmplane – gewonnen. Die Gäste der Gala stimmten in dieser Kategorie während der Veranstaltung live per Smartphone ab. Für die Abstimmung nominiert waren außerdem Fressnapf Logistik und Eikona für die Digitalisierung der letzten Meile in Kombination mit erhöhter Transparenz für alle Beteiligten und Scherm und die BMW Group, für die Elektrifizierung mehrerer 40-Tonner in der Just-in-Time-Zulieferung des Werk München.

Hintergrundinformationen zu den einzelnen Preisen finden Sie unter www.verkehrsrundschau.de

Über die VR-Awards

Bisher war es Tradition, alle zwei Jahre anlässlich der VR-Gala die „Image Awards“ im Bereich der Logistik-Dienstleistungswirtschaft zu vergeben. Mit dieser Tradition brach die VerkehrsRundschau 2018 und ehrt künftig im Zweijahres-Rhythmus Transport- und Logistikunternehmen, die sich besonders engagieren. Ausgezeichnet wurden Transport- und Logistikunternehmen, die im Jahr 2017 in den Themenspektren „Ausbildung und Karriere“, „Umweltschutz“ und „Digitalisierung“ besondere Leistungen gezeigt oder eine besonders innovative Idee umgesetzt haben. Im Zweijahresrhythmus verleiht die VerkehrsRundschau weiterhin die Image-Awards an Hersteller und Dienstleister .

Die Auswahl treffen drei Jurys, besetzt mit den Fachredakteuren der VerkehrsRundschau sowie namhaften Experten aus den genannten Themenbereichen. Ausgezeichnet werden jeweils die drei Erstplatzierten. Außerdem stellt die VerkehrsRundschau in der Kategorie „Publikumspreis“ drei innovative Projekte vor, aus deren Kreis die Gäste der VerkehrsRundschau-Gala den Sieger küren.

Scheutzow u. Perez/VR

20. April 2018 Das sind die Gewinner von Best Azubi 2018

Fabio Felsmann, Chantal Werz und Gabriela Robustelli sind die drei Preisträger des diesjährigen Wissenswettbewerbs Best Azubi 2018 für angehende Speditions- und Logistikkaufleute.

München. Fabio Felsmann ist der Gewinner des diesjährigen Wissenswettbewerbs Best Azubi 2018 der VerkehrsRundschau. Der angehende Speditions- und Logistikkaufmann von Nagel Group, Versmold, setzte sich mit insgesamt 334 Punkten am Ende gegen insgesamt 1571 Wettbewerbs-Teilnehmer durch und gewann damit ein Preisgeld von 5000 Euro.

Doch bevor der Nagel-Group-Auszubildende tatsächlich den Platz 1 für sich entscheiden konnte, musste er aufgrund Punkte-Gleichstands mit sieben anderen Auszubildenden seines Unternehmens eine Stichfrage beantworten, die ebenfalls 334 Punkte erreicht hatten. Knapp, aber letztlich eindeutig, siegte schließlich Felsmann.

Spannendes Stechen um Platz 2 und Platz 3

Ebenfalls spannend wurde es in diesem Jahr um Platz 2 und Platz 3 im Wissenswettbewerb. Auch hier gab es ein finales Stechen zwischen Chantal Werz (DB Schenker) und Gabriela Robustelli (Mosolf Group), die beide jeweils 330 Punkte im Wettbewerb Best Azubi erreicht hatten. Hier setzte sich Werz im finalen Stechen gegen Robustelli durch und erreichte damit den zweiten Platz mit insgesamt 3000 Euro Preisgeld, während sich Robustelli über den dritten Platz und 2000 Euro Preisgeld freuen darf.

„Bester Ausbildungsbetrieb“ ist Nagel Group

Zum ersten Mal zeichnete die VerkehrsRundschau auch den erfolgreichsten Ausbildungsbetrieb und die erfolgreichste Berufsschule aus. „Bester Ausbildungsbetrieb“ mit der höchsten Gesamtpunktzahl war in diesem Jahr die Nagel Group. „Beste Berufsschule“ war Hansa-Berufskolleg in Münster.  In die Wertung „Bester Ausbildungsbetrieb“ und „Beste Berufsschule“ flossen die Ergebnisse der jeweils fünf erfolgreichsten Auszubildenden des Wissenswettbewerbs Best Azubi 2018 ein.

Ausgezeichnet wurden die Preisträger von Best Azubi 2018 auf der VerkehrsRundschau-Gala am 1. März 2018 im Bayerischen Hof in München. Dort fand die Preisverleihung vor großem Publikum statt. Die VerkehrsRundschau-Gala ist fester Bestandteil der Logistik- und Nutzfahrzeugbranche auf der sich jedes Jahr hochrangige Vertreter aus Politik und Logistikwirtschaft in München treffen.

 

Mit insgesamt 1571 Auszubildenden, die sich in diesem Jahr registriert haben, ist Best Azubi auch in diesem Jahr Deutschlands größter Wissenswettbewerb für angehende Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung. Dazu Gerhard Grünig, Chefredakteur der beiden Magazine VerkehrsRundschau und Trucker: „Wir freuen uns, dass sich Best Azubi jedes Jahr so hoher Beliebtheit erfreut und danken allen Unterstützern des Wettbewerbs.“

Der Wissenswettbewerb Best Azubi ist vom Wochenmagazin VerkehrsRundschau und wird von Kravag-Logistic Versicherungs-AG, MAN Financial Services und den Straßenverkehrs-genossenschaften (SVG) unterstützt.

In sechs Fragebögen mit insgesamt 60 Fragen mussten die Teilnehmer des Wettbewerbs ihr Wissen testen. Die Profifragen stammen auch in diesem Jahr von sechs namhaften Firmenchefs der Speditions- und Logistikbranche.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.best-azubi.de

Perez/VR

25. August 2017 Jannick Kunze gewinnt "BEST BKF 2017"

München, 23.05.2017

Feierliche Preisverleihung für die drei besten Nachwuchs-Berufskraftfahrer Deutschlands in München.

Im Vorfeld der 7. Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik wurden gestern die Sieger des Wissenswettbewerbs „BEST BKF – Der Azubi-Wettbewerb“ 2017 geehrt. Die Schirmherrin der ausrichtenden Nachwuchsinitiative „Hallo, Zukunft!“, Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, zeichnete die besten drei Teilnehmer vor geladenen Gästen aus. Zum vierten Mal führte die Nachwuchsinitiative der Logistikbranche „Hallo, Zukunft!“ diesen einzigartigen Wissenswettbewerb für Auszubildende, die den Beruf des Berufskraftfahrers oder der Berufskraftfahrerin erlernen, durch.

In diesem Jahr hatten sich 570 Auszubildende an dem Wettbewerb beteiligt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das eine deutliche Steigerung. Das zeigt die hohe Branchenakzeptanz des Wissenswettbewerbs für Auszubildende zum Berufskraftfahrer im Güterverkehr. Die Gewinner lagen bei der Punktezahl sehr dicht beieinander. Für ihre herausragende Leistung erhielten die drei angehenden Berufskraftfahrer Geldprämien, eine Einladung zum Truck Grand Prix und ein kostenloses Jahresabonnement des Magazins TRUCKER.

Sieger mit insgesamt 288 Punkten und damit „Best BKF 2017“ wurde Jannick Kunze vom Carl-Severing-Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik Bielefeld. Ausgebildet wird Jannick Kunze bei der Wahl GmbH & Co. KG Spedition und Logistik in Bielefeld. Für seine hervorragende Leistung erhielt er einen Scheck von 3000 Euro.

Den zweiten Platz belegte Timo Lessig mit 285 Punkten. Timo Lessig absolviert seine Ausbildung bei der Hollenhorst Speditionsgesellschaft mbH in Nottuln. Das theoretische Wissen eignet er sich auf dem Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster an. Er freute sich über einen Scheck von 2000 Euro.

Der Drittplatzierte Gatis Upitis, der seine Ausbildung bei der Kohlhepp Logistik GmbH in Bad Kissingen macht und die Hans-Wilsdorf-Schule in Kulmbach besucht erreichte gemeinsam mit 28 weiteren Auszubildenden 279 Punkte. Er erhielt einen Scheck über 1000 Euro. Die Entscheidung, wer den 3. Platz belegen wird, wurde im Losverfahren ermittelt.

Dorothee Bär: „Die Auszeichnung der besten Berufskraftfahrer hat inzwischen einen festen Platz in meinen Terminkalender. Ich freue mich sehr, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein, um diese wichtige Initiative zu unterstützen. Denn hinter jeder Lieferung, die pünktlich ihren Weg zum Kunden findet, stehen gut ausgebildete und engagierte Fahrerinnen und Fahrer. Ohne sie wären wir nicht zum wiederholten Mal Logistik-Weltmeister geworden.“

Der Wettbewerb BEST BKF bildet das Kernstück der Zusammenarbeit zwischen „Hallo, Zukunft!“ und dem Mautbetreiber Toll Collect. Damit engagieren sich der Verlag Heinrich Vogel und Toll Collect bei der Bewältigung einer der größten Herausforderungen in der Logistikbranche: der Gewinnung von qualifizierten Berufseinsteigern.

„Am vierten Wettbewerb zum BEST BKF haben in diesem Jahr noch mehr Azubis ihr Fachwissen unter Beweis gestellt als 2016. Ich bin begeistert, mit welchem Engagement die angehenden Berufskraftfahrer sich den Aufgaben stellen. Das ist ein sehr positives Signal für die Logistik“, sagt Hanns-Karsten Kirchmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Toll Collect GmbH, und freut sich über den anhaltenden Erfolg von BEST BKF.

Auch Katrin Geißler-Schmidt, Verlagsleiterin des Verlag Heinrich Vogel, sieht die Nachwuchsinitiative „Hallo, Zukunft!“ auf einem erfolgreichen Weg. „Angesichts des zunehmenden Fahrermangels muss es uns als Verleger von Transport- und Logistikfachtiteln ein Anliegen sein, dem Nachwuchs eine Plattform zu bieten. Die steigenden Teilnehmerzahlen sind ein erfreuliches Zeichen, dass unsere Bemühungen fruchten und wir mehr Menschen für Logistikberufe im Allgemeinen und den Fahrernachwuchs im Speziellen begeistern können.“

Die branchenweite Nachwuchsinitiative „Hallo, Zukunft!“ wird dabei aktuell von zwei Industrieverbänden und sechs Unternehmen unterstützt.

Die Logistik- und Transportbranche hat für junge Menschen ohne Studienberechtigung eine Menge zu bieten. 2016 verglich die Weltbank 160 Staaten und kürte Deutschland zum Logistikweltmeister. Mit einem Jahresumsatz von 235 Milliarden Euro (2015) und geschätzten 2,8 Millionen Beschäftigten ist die Logistik in Deutschland die größte Branche nach dem Handel und der Automobilwirtschaft. Die Anforderungen des internationalen Waren- und Informationsverkehrs liefern den Stoff, aus dem über 20 Berufsbilder der Logistik geschneidert sind. Besonders für Haupt- und Realschüler eröffnet die Logistik zahlreiche Berufschancen.



08. August 2017 Gefahr/gut Innovationspreis 2017

Innovationspreis Gefahr/gut 2017 geht an Hapag-Lloyd

 

Die Hamburger Reederei erhält die begehrte Trophäe für ihr Suchprogramm „Cargo Patrol“, mit dem nicht deklariertes Gefahrgut und andere problematische Ware vor der Verschiffung erkannt wird.

 

München, 23.05.2017

Nicht deklarierte Ladung ist seit vielen Jahren ein ungelöstes Problem für die Containerschifffahrt. Abfälle, militärische Güter, radioaktive Stoffe, Embargoware und in hohem Maße auch Gefahrgut stellen ein großes Risiko für Mensch, Umwelt, Schiff und Ladung dar, wenn sie bei der Buchung eines Transports nicht vorschriftsgemäß angemeldet werden.

Um das Problem zu lösen, hat die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd das Suchprogramm „Cargo Patrol“ entwickelt. Es überprüft fortlaufend alle Buchungen des Unternehmens und spürt verdächtige Fälle auf, die die Experten der Firma dann genau unter die Lupe nehmen. Für die Entwicklung von „Cargo Patrol“ hat Hapag-Lloyd nun den Innovationspreis Gefahr/gut 2017 erhalten.

Zweimal am Tag durchforstet das Programm heute den weltweiten Buchungsbestand der Reederei anhand einer Liste von derzeit rund 5000 Begriffen. Wird in einer Cargo-Beschreibung eines dieser Suchworte entdeckt, ohne dass eine entsprechende Deklaration vorliegt, ergeht für diese Buchung sofort ein Ladungsstopp, und die Fachleute von Hapag-Lloyd nehmen sich des Falles an.

Von Jahresbeginn 2013 bis einschließlich März 2017 hat „Cargo Patrol“ 839.000 verdächtige Buchungen gemeldet. Genau 13.564 davon entpuppten sich bei näherem Hinsehen als Treffer, die nachweislich falsch deklarierte Ladung enthielten.

 

 „Die Jury hat sich für Hapag-Lloyd als Preisträger entschieden, weil das Thema nicht erkanntes Gefahrgut eines der zentralen Probleme der Zukunft sein wird“, begründete Laudator Ulf Inzelmann, Jurymitglied und Geschäftsführer des Umweltberatungsunternehmen Umco, die Wahl. „Wir glauben, dass insbesondere durch die Öffnung des Systems für andere Unternehmen in der Logistikkette ein riesiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit geleistet wird.“

 

„Wir sehen den Preis als Bestätigung auch dafür, dass wir seit langem eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Fachabteilung und der IT-Abteilung bei Hapag-Lloyd  pflegen, dem „Business IT Alignment“, erklärte Ralf Huesmann bei der Preisübergabe am 22. Mai 2017 im Rahmen der 27. Münchner Gefahrguttage. Der IT-Chef der Reederei war sowohl mit Gefahrgut- als auch IT-Kollegen angereist, um den Preis in Empfang zu nehmen.

Hapag-Lloyd will „Cargo Patrol“ nun auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Als neutralen Betreiber hat man den Softwarekonzern IBM gewonnen, der das Suchprogramm übernehmen und weiterentwickeln wird. Voraussichtlich schon Anfang des dritten Quartals 2017 wird IBM das Programm seinen Kunden anbieten.

 

Hintergrund:

Mit dem Innovationspreis Gefahr/gut prämiert die Gefahr/gut-Redaktion seit 2003 in jedem Jahr ein Unternehmen, das eine technische oder logistische Lösung entwickelt hat, die die Sicherheit beim Umgang mit gefährlichen Gütern verbessert. Der Fachbeirat der Zeitschrift, 15 Experten aus Chemie, Transport, Ausbildung, Beratung, Handel, Verbänden und Behörden, wählt den Preisträger aus dem Kreis der Bewerber. Traditionell wird der Preis während der Münchner Gefahrguttage überreicht, durchgeführt von SVV – Süddeutscher Verlag Veranstaltungen.

 

Die bisherigen Preisträger:

2003 – Kraftwerk Mehrum

2004 – Spedition Hans Lechner

2005 – Sommer Fahrzeugbau

2006 – LSU Schäberle

2007 – Nordpack

2008 – Clariant

2009 – CMP Container Master Project

2010 – CSS Cargo-Safety-Systems

2011 – Merck

2012 – Willig

2013 – ECTN/Sick

2014 – GelKoh

2015 – Spedition Hoyer

2016 – nicht vergeben

26. Juli 2017 Politikbarometer zur Bundestagswahl 2017

VR-Politikbarometer zur Bundestagswahl: Logistiker bevorzugen die CDU/CSU

 

Wenn es nach den Logistikern geht, gewinnt Angela Merkel die Bundestagswahl im Herbst. Bei einer Umfrage unter Transportdienstleistern und Logistikern aus Industrie und Handel, die die VerkehrsRundschau in Auftrag gegeben hat, sprachen sich 56,6 Prozent für die CDU/CSU aus. Die zweitmeisten Stimmen entfielen auf der FDP (17,2 Prozent) noch vor der SPD (14,1 Prozent). Bei der vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Kleffmann durchgeführten Befragung ist auch nach Noten für die Parteien und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gefragt worden. Die Ergebnisse zeigen: Da ist noch Luft nach oben.

München. Angela Merkel oder Martin Schulz: Wer wird der neue Bundeskanzler nach der Bundestagswahl am 24. September 2017? Während bundesweit noch längst nicht entschieden ist, wer das Rennen macht,  gibt es keine Zweifel, wen sich die Logistiker wünschen: Merkel soll es für eine weitere Amtszeit richten.

Das ist das Ergebnis des Politik-Barometers, einer Exklusivumfrage der VerkehrsRundschau. Zum zweiten Mal nach 2013 hat die VR im Rahmen der VR-Index-Befragung Logistikdienstleister und Verlader von dem Meinungsforschungsinstitut Kleffmann zu ihren politischen Einschätzungen und den für den Bundestag kandidierenden Parteien befragt.

Auf die klassische Sonntagsfrage („Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?“) antwortet die Mehrheit der 134 Befragten: die CDU/CSU. 56,6 Prozent würde die Union demnach bekommen.

Aber auch die FDP ist wieder da: Ihr gelingt es, sich mit 17,2 Prozent vor der SPD (14,1 Prozent) auf Platz zwei zu hieven. Ebenfalls in den Bundestag würde es die Alternative für Deutschland (AfD) schaffen, die aber in der Logistikbranche (6,1 Prozent) nicht ganz so viel Zustimmung findet wie in der Gesamtbevölkerung (9,0 Prozent laut aktueller Umfrage von Forsa). Keine Rolle bei den Unternehmern und Führungskräften in der Logistik und bei den Spediteuren spielen erwartungsgemäß Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke mit jeweils 2,0 Prozent.

Interessant ist der Rückblick zu den Ergebnissen des VR-Politik-Barometers aus dem Jahr 2013. Da lässt sich eine gewisse Merkel-Müdigkeit feststellen. Denn vor vier Jahren bekundeten mit 72,0 Prozent noch deutlich mehr Logistiker die Absicht, CDU/CSU wählen zu wollen – satte 15,4 Prozent mehr als in diesem Jahr.

Von diesen Verlusten haben vor allem zwei Parteien profitiert. Zum einen die FDP, die ja ebenfalls als klassische Unternehmerpartei gilt. Vor vier Jahren holten die Liberalen nur 7,6 Prozent. Jetzt gelingt mit Christian Lindner an der Spitze die Verdoppelung des Stimmenanteils. Aber auch der SPD mit Martin Schulz ist es gelungen, ihr Umfrageergebnis zu verbessern. Vor vier Jahren mussten sich die Sozialdemokraten mit gerade einmal 9,3 Prozent begnügen. 2017 kommt die Partei auf immerhin 14,1 Prozent.

Im Politik-Barometer der VerkehrsRundschau sind weitere Einschätzungen abgefragt worden. So wurden die Teilnehmer der Umfrage gefragt, wie sie die Arbeit des Bundesverkehrsministers bewerten. Die Benotung für Alexander Dobrindt (CSU) fällt insgesamt wenig schmeichelhaft aus: Er erhält als Durchschnittsnote eine 3,6. Vielleicht ist es für ihn ein kleiner Trost, dass vor vier Jahren sein Vorgänger im Amt und CSU-Kollege Peter Ramsauer nicht wirklich besser beurteilt wurde (3,5).

Weitere Ergebnisse der Befragung, unter anderem nach den wichtigsten Baustellen in der Verkehrspolitik, mit der sich eine künftige Regierung befassen sollte und eine Einschätzung der verkehrspolitischen Kompetenz der Parteien, sind in der aktuellen VerkehrsRundschau (VR18/2017) nachzulesen, die am 5. Mai erschienen ist.

 

31. März 2017 Umweltranking 2017

Umweltranking: Scania, Volkswagen und Ford auf Platz 1
BPW und Mercedes-Benz gewinnen Innovationspreis

 

Der Scania R 450 Highline führt das Umweltranking 2017 an und erhält das Label „Green Truck 2017“. Das Prädikat „Green Van 2017“ für den umweltfreundlichsten Transporter/Kastenwagen geht an den Volkswagen T6 2.0 TDI. Den Titel „Green Light Truck 2017“ kann der Ford Ranger 2.2 TDCi für sich entscheiden.

Die Innovationspreise „Green Truck Innovation 2017“ und „Green Truck Future Innovation 2017“ entscheiden BPW mit der elektrischen Van-Antriebsachse „eTransport“ sowie Mercedes-Benz mit dem „Urban eTruck“ für sich.

München. Mit dem Label „Green Truck“, „Green Light Truck“  und „Green Van“ haben die Fachmagazine VerkehrsRundschau und TRUCKER unterstützt vom Antriebs- und Fahrwerktechnik-Hersteller ZF Friedrichshafen erneut die umweltfreundlichsten Nutzfahrzeuge des Jahres 2017 ausgezeichnet.

 

Sieger in der Klasse der Sattelzugmaschinen bis 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ist in diesem Jahr der neue Scania R 450 Highline mit einem Durchschnittverbrauch von 23,7 Litern Diesel je 100 Kilometern und Treibhausgasemissionen (CO2e) in Höhe von 752 Gramm je Kilometer.

 

Mit dem Titel „Green Van 2017“ zeichnen die Magazine aus dem Verlag Heinrich Vogel heuer den Volkswagen T6 2.0 TDI aus. Der 3,2-Tonner setzt sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,7 Liter Diesel je 100 km (243 g CO2e/km) sowie 1,22 Tonnen Nutzlast bei einem Ladevolumen von 5,8 Kubikmetern an die Spitze des Umweltrankings in der Klasse der Kastenwagen mit 2,8 bis 3,2 t Gesamtgewicht.

 

Erstplatzierter bei den Light Trucks / Pick-ups, ist der Ford Ranger 2,2 TDCi mit einem Durchschnittverbrauch von 8,8 Litern Diesel je 100 Kilometern und CO2e-Emissionen in Höhe von 279 Gramm je Kilometer sowie einer Nutzlast von 0,87 Tonnen und 3500 Kilogramm Anhängelast.

 

Das komplette Ranking mit allen untersuchten Fahrzeugen in den genannten Klassen finden Sie unter www.verkehrsrundschau.de/umweltranking.

 

„Die Umweltlabel Green Truck, Green Light Truck und Green Van bieten den Fuhrparkmanagern in Industrie, Handel und Logistikdienstleistung sowie allen Berufskraftfahrern eine Orientierungshilfe für Kauf und Betrieb von umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen“, sagt Gerhard Grünig, Chefredakteur der Magazine VerkehrsRundschau und TRUCKER. „Die Auszeichnungen basieren auf unseren anerkannten Fahrzeugtests, deren Kriterien und Ergebnisse jederzeit von allen Beteiligten eingesehen werden können. Damit liefern wir in Zeiten eines gestiegenen Umweltbewusstseins und in einem Markt, dem der Carbon-Footprint immer wichtiger wird, ein zusätzliches Entscheidungskriterium beim Kauf“, so Grünig.

 

Verbrauch und Effizienz entscheiden

Grundlage für die Bewertung der Umweltfreundlichkeit sind die Kraftstoffverbräuche innerhalb eines praxisnahen, standardisierten Fahrzeugtests und damit auch die Treibhausgas-Emissionen der Fahrzeuge. Je nach Fahrzeugkategorie werden außerdem die maximale Nutzlast beziehungsweise das Ladevolumen und die Verfügbarkeit von Spritsparfunktionalitäten wie Motor-Start-Stopp berücksichtigt. „Durch die Einbeziehung dieser Komponenten kann die Umweltfreundlichkeit in Verbindung mit der Effizienz des Fahrzeuges beurteilt werden“, erläutert Jan Burgdorf, Leiter des Test & Technik-Ressorts der Magazine VerkehrsRundschau und TRUCKER. Die Emissionen von Kohlendioxid werden als Kohlendioxidäquivalent (CO2e) angegeben. Dabei berücksichtigt das Umweltranking die CO2e-Emissionen inklusive der Kraftstoffproduktion (Well-to-Wheel), wie es in der DIN EN 16258 festgelegt ist.

 

 

Green Truck Innovation / Green Truck Future Innovation

2017 vergeben VerkehrsRundschau und TRUCKER zum zweiten Mal die Preise „Green Truck Innovation“ sowie „Green Truck Future Innovation“. Diese Jury-Preise prämieren technische Lösungen, durch die sich Lkw und Nutzfahrzeuge umweltfreundlicher betreiben lassen. Kriterien für die Vergabe sind Verbesserungen, die zu einer Verringerung von Emissionen in den Bereichen Luftschadstoffe, Treibhausgase oder Lärm führen und/oder Transport- und Logistikkonzepte optimieren. Wichtige Kriterien sind nachweisbare bzw. berechenbare Verbesserungspotenziale sowie die Praxistauglichkeit. Mit diesen Auszeichnungen sollen aktuelle, wie auch in die Zukunft gerichtete Innovationen geehrt werden.

Die Fachjury besteht aus:

-          Prof. Dr. Markus Lienkamp, TU München, Fakultät für Maschinenwesen / Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik

-          Martin Schmied, Leiter Abteilung I 3 „Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung, Umweltbundesamt (UBA), Dessau

-          Dipl.-Ing. Dieter Roth, Senior Manager Business Development, TÜV SÜD Auto Service GmbH, Regensburg

-          Jochen Quick, Unternehmer und Präsident des Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V., Bonn

-          Dipl.-Red. Jan Burgdorf, Leiter des Ressorts Test & Technik, VerkehrsRundschau/TRUCKER, München

-          Dipl.-Ing. Gerhard Grünig, Chefredakteur, VerkehrsRundschau/Trucker, München

Die Preisträger 2017

Kategorie 1 - bereits realisierte Innovation
Platz 1 der „Green Truck Innovation“ geht an BPW für „eTransport“, den elektrischer Achsantrieb für Transporter. Das System, speziell für Hersteller von Verteilerfahrzeugen entwickelt, hat seine Praxistauglichkeit bereits im Test bewiesen. Achse, elektrischer Antrieb und Energiespeicherung bilden bei eTransport ein System, das sich in verschiedene Fahrzeugmodelle integrieren lässt. Der Antrieb ist emissionsfrei, rekuperiert die Bremsenergie und verbessert die Manövrierfähigkeit des Transporters, indem er die Lenkung aktiv unterstützt.

Kategorie 2 – Innovationen mit Zukunftspotenzial
Platz 1 der „Green Truck Future Innovation“ geht an Daimler für den Urban eTruck, einen elektrisch angetriebener Verteiler-Lkw der 26-Tonnen-Klasse. Nach Ansicht der Jury ist der E-Antrieb mittelfristig einem LNG-Antrieb aus Klimaschutzgründen vorzuziehen. Mercedes hat durch die spezielle Konzeption des auf Basis des Mercedes-Benz Antos realisierten Fahrzeugkonzeptes eine praxisnahe Reichweite realisiert und konnte die Nutzlast trotz Batterien hoch halten. Demnächst gehen erste Fahrzeuge in den Feldversuch.

 

Vergabe des Umweltlabels in Mainz

Die feierliche Auszeichnung der diesjährigen Sieger des Umweltrankings erfolgt wieder im Rahmen des exklusiven „Transport Manager Dinners“ am 5. April in den Kupferberg Terrassen in Mainz. Im Rahmen der Abendveranstaltung, zu der Fuhrpark- und Transportlogistik-Verantwortliche aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung geladen sind, nehmen Vertreter der fünf Sieger-Unternehmen die begehrten Umweltauszeichnungen entgegen. Das 6. Transport Manager Dinner findet am Vorabend der 8. Fachkonferenz „LKW und Fuhrpark“ statt, die von der VerkehrsRundschau und dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd veranstaltet wird. Auf der Fachkonferenz am 6.April in Mainz liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt auf dem Thema „Technologien, IT-Lösungen und Betriebskosten“. Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.verkehrsrundschau.de/events.

 

01. April 2016 Neuauflage: „Sicher zum Ziel“

München, Juli 2015 Die Neuauflage des Arbeitshefts „Sicher zum Ziel“ aus dem Verlag Heinrich Vogel ist erschienen. Mithilfe des Hefts für die Mofa-Ausbildung in der Sekundarstufe lernen SchülerInnen, typische Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen und zu vermeiden.

Das neue Arbeitsheft wurde inhaltlich und optisch komplett überarbeitet. Dabei wurde der aktuelle technische Stand sowie die derzeit gültige Rechtslage entsprechend berücksichtigt. Die Vielfalt der Themen reicht von der „Selbstverantwortung und Mitverantwortung im Straßenverkehr“ über „Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr“ bis hin zum „Weg zur Mofa-Prüfung“. Unterstützt wird die didaktische Aufbereitung durch eine Vielzahl an Bildern u.a. aus dem Realverkehr, sowie Erklärungen/Informationen zu Verkehrszeichen nach StVO, die für die Teilnahme am Straßenverkehr relevant sind.

Neben der inhaltlichen Überarbeitung wurde die Broschüre auch optisch neu gestaltet und ist somit übersichtlicher, strukturierter und visueller aufbereitet worden. Unterstützt wird dies durch zeitgemäße Schaubilder und Merkkästen sowie einem deutlicheren Schriftbild.

 

Aus dem Inhalt:

  • Selbst- und Mitverantwortung im Verkehr
  • Verkehrsteilnahme und Umwelt
  • Fit im Straßenverkehr – immer im grünen Bereich
  • Nach einem Unfall verantwortlich handeln
  • Du trägst Verantwortung
  • Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr
  • Regelverstöße
  • Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen
  • Sicherheits- und Gefahrenlehre
  • Zum Könner durch Training
  • Der Weg zur Mofa-Prüfung

Zu den Autoren:

Günter Fuchs begann nach erfolgreichem Abschluss des Pädagogikstudiums seinen Dienst als Lehrer an einer Grundschule. Während seiner fast 40-jährigen Dienstzeit wirkte er zwei Jahrzehnte als Fachberater für VE und UV und war 27 Jahre als Konrektor und Rektor an seiner Schule tätig. Im Ehrenamt gestaltete er fast 20 Jahre als Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern die Verkehrssicherheitsarbeit im schulischen Bereich mit. Als Mitautor zahlreicher Unterrichtsmedien und -materialien für verschiedene Jahrgangsstufen wirkte er ebenso erfolgreich wie als Referent in
Aus- und Fortbildung.

 

Rudolf Langgartner war hauptamtlicher Lehrer. Neben dieser Tätigkeit war er Verkehrssicherheitsbeauftragter des Bayerischen Innenministeriums und hat dabei flächendeckend Jugendverkehrsschulen eingerichtet. Er hat Verkehrserzieher bei der Polizei ausgebildet sowie ein Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen erstellt. Rudolf Langgartner wirkt an zahlreichen Projekten und Aktionen zur Verkehrssicherheit mit. Als Autor publiziert er zahlreiche Medien zur Verkehrserziehung.

 

Wolfgang Schwamborn ist ausgebildeter Grund- und Hauptschullehrer. Als Seminarrektor verantwortete er die 2. Phase der Lehrerausbildung, arbeitete sechs Jahre am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, leitete anschließend über 12 Jahre das Doppelschulamt im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen. 2006 wechselte er an die Regierung von Mittelfranken mit den Schwerpunkten Qualitätsentwicklung von Schulen und Lehrerfortbildung. Ehrenamtlich war er unter anderem Landesvorsitzender des Bayerischen Schulrätinnen- und Schulräteverbandes sowie im Präsidium der Landesverkehrswacht Bayern aktiv.

Als Autor veröffentlichte er in den Bereichen Verkehrserziehung, sowie in pädagogischen Fachzeitschriften. Über Bayern hinaus hielt er zahlreiche Referate zu Fragen der Verkehrs- und Sicherheitserziehung sowie zu vielfältigen Themen im schulischen Bereich.

Arbeitsheft „Sicher zum Ziel“

Arbeitsheft | 56 Seiten | DIN A4 | farbig gestaltet

ab 1 Stk. € 5,20 inkl. MwSt. zzgl. Versand, Staffelpreise möglich

Bestell-Nr.: 29105

Direkt zu beziehen bei:

Springer Fachmedien München GmbH

Verlag Heinrich Vogel

Aschauer Straße 30

81549 München

Telefon: 089/ 20 30 43 – 16 00

Telefax: 089/ 20 30 43 21 00

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Neuauflage: „Sicher zum Ziel“ © Springer Fachmedien München GmbH

01. Juli 2015 Neuerscheinung: Arbeitsheft „Radfahren im 2. Schuljahr“

München, Juni 2015 Die Neuerscheinung des Arbeitshefts „Radfahren im 2. Schuljahr“ für das Bundesgebiet und Bayern aus dem Verlag Heinrich Vogel ist erschienen. Im neuen Arbeitsheft für die 2. Klasse werden die Kinder auf ca. 34 Seiten altersgemäß auf den Realverkehr vorbereitet. Ergänzend zum Schülerheft gibt es für die Lehrkräfte wieder ein passendes Lösungsheft. Die Materialien eignen sich für alle Bundesländer, für Bayern wurde ein eigenes Arbeitsheft produziert. Mit dem neuen Heft ist der Verlag Heinrich Vogel in Bayern aktuell (Stand: 19.06.2015) der einzige Verlag, der vom Kultusministerium ein Lehrmittel für den Unterricht nach LehrplanPLUS zugelassen bekommen hat.

Die Bandbreite der Themen reicht vom „verkehrssicheren Fahrrad“ über „Verhalten an Kreuzungen“ bis hin zu „Mit Fehlern anderer rechnen“. Um einen lokalen Bezug zu schaffen, finden sich im Inhalt immer wieder Aufgabenstellungen, die sich auf die verkehrliche Situation auf dem Schulweg der Kinder beziehen. Dadurch gestaltet sich das Arbeitsheft sehr abwechslungsreich und unterstützt die Lehrkräfte bei einem praxisnahen Unterricht.

Das sympathische Maskottchen „Bodo, der Drache“ begleitet die SchülerInnen durch die abwechslungsreichen Arbeitsaufträge der verschiedenen Bereiche und unterstützt die Kinder auch beim spielerischen Lernen mit dem neuen Arbeitsheft.

Damit die Vorbereitung des Unterrichts erleichtert wird, gibt es für Lehrkräfte, Verkehrserzieher und Polizeibeamte aus der Jugendverkehrsschule auch beim neuen Arbeitsheft „Radfahren im 2. Schuljahr“ wieder einen Foliensatz zum Download im eShop www.vogel-bildung.de sowie ein Lösungsheft für die schnellere Korrektur der Hausaufgaben.

 

Das neue Arbeitsheft auf einen Blick:

• eine komplette inhaltliche und grafische Überarbeitung

• StVO- und Lehrplankonformität

• abwechslungsreiche Arbeitsaufträge

• den Drachen „Bodo“, der die Kinder auch durch die 2. Jahrgangsstufe begleitet

• mit ausklappbarem Spielplan

• wieder verwendbare Spielfiguren aus dem Arbeitsheft „Sicher im 1. Schuljahr“

Zu den Autoren:

Der renommierte Autor Oskar Auer war Grund- und Hauptschullehrer, Fachberater für Verkehrs- und Sicherheitserziehung, Seminarrektor für die Ausbildung von Grundschullehrern und langjähriger Referent für Didaktik und Methodik der Verkehrserziehung am Lehrseminar Bayern. Er ist Autor von Schülerarbeitsheften und Beiträgen in Fachzeitschriften zur Verkehrserziehung, sowie von Lektüren für den Deutsch- und Verkehrsunterricht in der Grundschule.

 

Günter Gramsamer war Lehrer an Grund- und Hauptschulen, er arbeitete im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus u. a. für Lehrerbildung der Grund- und Hauptschulen und ist Absolvent des Lehrgangs für Verwaltungsführung. Als Autor ist er im Bereich der Verkehrserziehung und im Lernbereich Deutsch für Grund- und Hauptschulen zuständig. Des Weiteren ist er Mitautor an Sprachbüchern für Hauptschulen und er veröffentlicht Beiträge in Fachzeitschriften.

Arbeitsheft „Radfahren im 2. Schuljahr“ – Bundesgebiet

Arbeitsheft | 28 Seiten | DIN A4 | farbig gestaltet, mit ausklappbarem Spielplan

ab 1 Stk. € 5,00 inkl. MwSt. zzgl. Versand, Staffelpreise möglich

Bestell-Nr.: 19282

 

Arbeitsheft „Radfahren im 2. Schuljahr“ – Bayern gemäß LehrplanPLUS

Bestell-Nr.: 19287

 

Lösungsheft

Lösungsheft | 28 Seiten | DIN A4 | farbig gestaltet

ab 1 Stück € 6,00 inkl. MwSt. zzgl. Versand, Staffelpreise möglich

Bestell-Nr.: 19283

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Verlag Heinrich Vogel

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Neuerscheinung: Arbeitsheft „Radfahren im 2. Schuljahr“ © Springer Fachmedien München GmbH

15. April 2015 Beschleunigte Grundqualifikation: Update Basiswissen Lkw/Bus

München, April 2015 Für die Beschleunigte Grundqualifikation gibt es ab sofort die Neuauflage des Arbeits- und Lehrbuchs Basiswissen Lkw/Bus sowie das PC Professional Update Basiswissen.

Mit den Produkten von EU-BKF können  Ausbilder Ihre Teilnehmer optimal auf die Prüfung der beschleunigten Grundqualifikation vorbereiten.

Arbeits- und Lehrbuch         

Best.-Nr. 24765                                     

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Was ist neu im Basiswissen?

  • Neues Design

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Direkt zu beziehen bei:

Verlag Heinrich Vogel Fachberater vor Ort

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